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Im Gespräch: Die „Resi-Freunde“

curt-Redaktuerin Claudia Pichler traf sich mit Marissa Biebl und Lena Kettner vom Förderverein „Freunde des Bayerischen Staatsschauspiels“ zum Interview. Imposant ist es, das Residenztheater, das Staatsschauspiel, zwischen Residenz und Nationaltheater mitten im Herzen Münchens gelegen. So ein prächtiges Äußeres könnte auch abschrecken, doch die Türen vom „Resi“ stehen allen offen. Besonders unter der neuen Intendanz von Andreas Beck, der seit Herbst dieses Jahres das Theater leitet und vom Theaterhaus Basel mit vielen Ideen und noch mehr Neugier nach München gekommen ist. So ein Start ist natürlich viel leichter mit guten Freunden an der Seite. Die hat das Resi zum Glück.

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Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft

Der Laden für Kabarett In Sachen Kabarett führt in München kein Weg an Schwabing vorbei. Mit Lustspielhaus, Vereinsheim und Heppel & Ettlich ist das Viertel um die Münchner Freiheit das Epizentrum sozialkritischer Unterhaltung, prominent angeführt von der Münchner Lach- und Schießgesellschaft in der Ursulastraße, Ecke Haimhauserstraße. Auf eine über 60-jährige bewegte Geschichte blickt die Münchner Institution zurück, sie ist Geburtsstätte und Heimat zahlreicher Kabarettgrößen und -legenden. Die Münchner Lach- und Schießgesellschaft ist nicht nur der Name des Kleinen Theaters in Schwabing, das mit seinen knapp 130 Plätzen seit Anbeginn für kuscheligste Atmosphäre sorgt. Sie steht auch immer für das jeweilige

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Ionescos „Die Nashörner“ im Heppel & Ettlich

Manchmal hält einen der fiese innere Schweinehund ja auf dem Sofa fest oder führt einen wie viel zu oft direkt in die Lieblingsboazn. Da braucht es schon einen guten Grund, um mal was Neues auszuprobieren. Wenn am 7. April das Tod & Teufel Theater zur Vorstellung von Ionescos „Nashörnern“ ins Heppel & Ettlich lädt, kommen sogar gleich drei gute Gründe zusammen: ein spannendes Künstlerkollektiv, das fesch renovierte Theater und das bezeichnend aktuelle Stück. Seit mehr als vierzig Jahren machen die beiden Berliner Wolfgang Ettlich und Henry Heppel schon Theater in München – seit 2009 mit Sitz in der Feilitzschstraße an

Die Münchner Gemüseretter: ETEPETETE

Gemüse: Dich Rett-ich! Ich kann nicht kochen. Aber ich esse gern. Und wie viele andere auch mache ich mir immer mehr Gedanken darüber, wo mein Essen herkommt. Da es meine Zeit gerade gut zulässt, versuche ich frisch einzukaufen und dann halt doch das mit dem Kochen. Leider geht es mir im Gemüseladen immer gleich, ich greife zu Sorten, die ich schon gut kenne, bei denen nicht viel schiefgehen kann und im Zweifelsfall eh am liebsten zu Obst, weil man das einfach so essen kann. Vielleicht gefällt mir gerade deshalb das Konzept von ETEPETETE so gut. Dabei handelt es sich um

23./24. Februar:
Wellküren – 30 Jahre Hardcore-Stubenmusik

Die Wellküren, das sind drei Schwestern aus dem beschaulichen Ort Günzlhofen. In ihrer großen Familie – sage und schreibe 15 Geschwister stand Musik schon immer auf der Tagesordnung. 1986 hat sich das schwesterliche Trio musikalisch selbstständig gemacht. Moni, Burgi und Vroni hieß die Erstbesetzung, in der zunächst die Kleinkunstbühnen in Stadt und Land mit unkonventioneller Hardcore-Stubenmusik unsicher gemacht wurden. Als die bayerische Girlband Mitte der 80er begann, kreisten die Themen um den Abtreibungsparagraf 218, die Kirche und ihre Stellung dazu wie zum Rest des Lebens, um die Hürden der jungen, zum Teil alleinerziehenden Mütter sowie immer wieder natürlich die Männer.

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Im Gespräch: Gerhard Polt

Gerhard Polt, geboren 1942 und aufgewachsen in München, wohnt inzwischen am Schliersee. Einige Monate im Jahr verbringt er in Terracina, im Süden Italiens. Lecko mio  –  eine schöne Verbindung von Italienisch und Bairisch. Das Italienische klingt sehr verwandt mit dem Bairischen, mehr als mit Hochdeutsch. Sicher, klar. Weil das Bairische sehr vokalreich ist und das Italienische auch. Wann hast du Italienisch gelernt? So konzentriert hab ich das nie gelernt. Ich hab mir schon mal ein Buch genommen, aber im Wesentlichen über die Medien und die Leute gelernt. Durch das blanke Reden und Zuhören, durchs Lauschen. Im Italienischen gibt es eine

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Die Färberei – Förderungs-Pool in Untergiesing

„Wie finden Sie das, dass die Pastinaken uns immer mehr Arbeitsplätze wegnehmen?“ So fragte sich eine Projektgruppe der Färberei munter durch die Passanten der Münchner Innenstadt und erntete die kuriosesten Antworten. „Pastinaken raus!“ hieß die Kunstaktion, von der die Straßenumfrage nur ein Teil war und die sich gegen rechte Tendenzen und Intoleranz in der Mitte der Gesellschaft richtete.

26. April
Kaya Yanar im Circus Krone

Vor Kaya Yanar, dem Schnellsprecher unter den deutschen Comedians, ist kein kulturelles Klischee sicher. Der Frankfurter Sohn türkischer Eltern erzählt in seinem neuen Programm „Around the World“ von seinen Reisen rund um den Globus, von skurrilen Erlebnissen und schrägsten Abenteuern.

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Im Gespräch: Lisa Fitz

Seit 1985 ist Lisa Fitz mit Herzblut als politische Kabarettistin unterwegs, nimmt mit spitzer Zunge und klaren Worten Stellung zu brisanten Themen. In ihrem aktuellen Programm „Mut – Vom Hasen zum Löwen“ ruft sie nun zu mehr Schneid auf. curt verlost 3 x 2 Gästelistenplätze für ihren Auftritt am 26. September im Kleinen Theater Haar.

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Blickpunkt Spot im Schwabinger Vereinsheim

Das Vereinsheim in Schwabinger Bestlage zwischen Lustspielhaus und Lach- & Schießgesellschaft ist längst Heimat der Münchner Kleinkunstfans geworden. In uriger Wirtshausatmosphäre genießen sie hier immer montags „Blickpunkt Spot“, einen bunten Kleinkunstabend mit Kultstatus.