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curt war da: Heimwerk

Seit ein paar Monaten ist die Müllerstraße um ein Restaurant reicher. Das Heimwerk hat die Bar Glockenbach abgelöst und setzt auf feinstes Slow Food und Regionalität.

Romeo und Julia
Open Air im Schloss Nymphenburg

Die Story kennt eigentlich jeder: Zwei Verliebte dürfen sich nicht lieben und sterben wegen eines tragischen Missverständnisses. Die wohl bekannteste Liebesgeschichte der Welt wird nun in einer ganz besonderen Kulisse aufgeführt. Romantisch, herzergreifend, tragisch – so könnte man Shakespeares Tragödie aus dem 16. Jahrhundert beschreiben. Es gibt kaum ein Stück, das so oft aufgeführt wurde wie die Liebesgeschichte von Romeo und Julia. Und auch wenn die Geschichte nun schon über 400 Jahre alt ist, ist das Thema doch noch aktuell – schließlich ist die Liebe aber auch zeitlos, oder? Das in München ansässige Ensemble von professionellen Theaterkünstlern Ensemble Persona bringt

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curt war da: Perlwerk

Der Name lässt es schon vermuten: Im Perlwerk in der Müllerstraße gibt es Schaumwein in jeglicher Variation. In den ehemaligen Räumen der Registratur hat diese Pop Up-Bar nun seit einigen Monaten geöffnet. Wer der alten Registratur immer noch hinterhertrauert, kann jetzt zumindest wieder in den alten Räumen der Bar einen Drink zu sich nehmen und in Erinnerungen schwelgen. Doch statt lauten Bässen und wilder Party geht es im Perlwerk etwas gediegener zu. Irgendwie scheint die Bar eine Mischung aus hippem New York und klassischem Wien zu sein. Das sieht man auch auf der Karte, wo man Österreichisches wie Gulasch aus

28. September
curt präsentiert: Maximo Park im Backstage

Seit fast 15 Jahren gibt es die Band aus Newcastle nun schon und liefert uns immer noch feinsten britischen Indie-Rock. Die neue Platte „Risk to Exist“ zeigt vor allem eins: Auch nach 15 Jahren kann und sollte man sich als Band noch weiterentwickeln! [display_video youtube=mStNOUpGcw4] Genau das wollen die sechs Jungs auch! In einem Interview sagte einer der Bandmitglieder: „Wir sind versessen darauf, unseren Sound weiterzuentwickeln.“ Und das merkt man auch, wenn man der aktuellen Platte, dem sechsten Studioalbum von Maximo Park, das 2017 veröffentlicht wurde, lauscht. Mehr Groove, mehr Tanzbarkeit! Darauf haben die Musiker aus England Wert gelegt. Schließlich

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curt war da: Shami

Rund um die Feilitzschstraße findet man so ziemlich alles, was das Münchner Gourmet-Herz begehrt: Italienisch, Türkisch, Libanesisch, Bayerisch etc. Vietnamesisch ist dagegen im „alten“ Schwabing noch nicht so recht vertreten. Zum Glück gibt es aber seit einigen Monaten das Shami in der Marktstraße. Betritt man das Shami, fühlt man sich sofort wie in einer kleinen Bar in Shanghai – schummriges Licht, erzeugt durch viele kleine Lampen, die von der Decke hängen, der Duft nach Limetten und Zitronengras und ein angeregtes, aber nicht störendes Gemurmel, das aus allen Ecken dringt. Kurz gesagt: Das Shami ist die perfekte Date-Location, ein Lokal für

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curt war da: Hoiz

Die Maxvorstadt, Schwabing und das Glockenbach hat sie im Überfluss: neue Restaurants, Bars und Cafés. Jetzt ist aber mal die Innenstadt dran, wo die neue Neo-Brasserie Hoiz seine Tore im ehemaligen Last Supper geöffnet hat.

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„Das Schloss“ im Volkstheater

Wenn man Kafka inszeniert, hat man zwei Möglichkeiten: Entweder man versucht, sich in das Gehirn dieses skurrilen Autors hineinzuversetzen, um die Intention seiner Texte nachzuvollziehen, was eigentlich kaum möglich ist – oder man lässt es. Letztere Option hat der französische Regisseur Nicolas Charaux bei seiner Inszenierung von Kafkas Roman „Das Schloss“ am Volkstheater gewählt. Er versucht nicht diesen nach persönlicher Auffassung auf die Bühne zu bringen, sondern lässt den Zuschauern Platz für eigene Interpretationsmöglichkeiten. In Kafkas Roman trifft K., ein vermeintlicher Landvermesser, in einem Dorf ein und bittet im Wirtshaus um ein Nachtlager. Die Dorfbewohner teilen ihm mit, dass ein

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curt war da: La Bohème

Im Schwabinger Restaurant-Himmel hat sich seit Mitte April ein neuer Stern dazugesellt: das La Bohème im neuen Szeneviertel „Schwabinger Tor“. Inhaber Michael Urban will hier den Geist der legendären „Schwabinger Bohème“, die um 1900 ihren Höhepunkt hatte, wieder aufleben lassen. Im La Bohème genießt man erstklassige Speisen und Getränke zu angemessenen Preisen und kann sich wie ein Künstler der Bohème-Szene fühlen – und das den ganzen Tag. Das La Bohème ist nämlich kein Restaurant, sondern eine Brasserie, das heißt, dass man hier den ganzen Tag schlemmen kann. Neben Frühstück, Mittagessen und dem Dinner wird eine Bistro-Ganztageskarte angeboten – eben ganz

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Elektra @ Bayerische Staatsoper

Die Oper von Richard Strauss, die 1909 uraufgeführt wurde, handelt von einer Frau, die sich eines geschworen hat: Rache. In der Bayerischen Staatsoper wurde die Tragödie aus der griechischen Mythologie von Herbert Wernicke inszeniert und begeistert das Publikum heute noch genauso wie bei der Premiere von 1997. Der trojanische Krieg ist vorbei und in Mykene spielt sich eine Familientragödie ab. König Agamemnon wird nach seiner Heimkehr aus dem Krieg kaltblütig ermordet – von seiner Frau Klytämnestra und deren Geliebten Aegisth. Für Elektra, die Tochter von Agamemnon und Klytämnestra, heißt das eines: Sie will Rache. Sie wartet nur darauf, dass ihr

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curt war da: We are doughlicious

Laura Wochinger ist mit ihren 27 Jahren schon ganz schön rumgekommen und hatte auf ihren Reisen rund um die Welt plötzlich die Idee: München braucht einen Pancake-Shop. Den ersten Deutschlands! In der Chocolaterie Chokoin befindet sich seit März nun ein kleiner Tresen inmitten von Pralinen und Schokoladentafeln. Ein Tresen, an dem Mini-Pancakes serviert werden: Das We are doughlicious. Dabei erinnert uns das Konzept an „Frozen Yoghurt“ – Pancakes bestellen und selbst aus über 30 verschiedenen Toppings aussuchen: herzhaft und süß. Zwei Toppings sind inklusive, jedes weitere kostet 50 Cent. Dabei gibt es drei kleine Pancakes für 2,90 €, sechs Stück

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curt isst vegan: Max Pett

Seit 2010 hat München ein veganes Restaurant: das Max Pett am Sendlinger Tor. Mittlerweile haben sich noch ein paar mehr dazugesellt, aber Lena und Peter vom Max Pett waren und bleiben die, die zuerst da waren. Und das ist auch gut so. Die 26-jährige Mitinhaberin ist schon lange Vegetarierin, vegan lebt sie seit sieben Jahren. Der 62-jährige Chefkoch Peter hat sich irgendwann wegen der Gesundheit für ein veganes Leben entschieden und es bis heute nicht bereut. Im Max Pett gibt es Tofu statt Ei, Seitan statt Fleisch und Soja statt Milch. Etwas verwundert ist man anfangs aber dann doch, wenn