Foto: Anatheme

10. Februar
Die Spitz

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Chaos, Crunch und Katharsis: Die Spitz zerbomben uns das Feierwerk

Am 10. Februar 2026 gibt es in München keine Ausreden mehr, denn Die Spitz kommen ins Feierwerk und bringen genau das, was der Februar dringend braucht: kontrollierten Kontrollverlust. Und vermutlich eines der ersten Konzert-Highlights des noch jungen Jahres. Also, vergesst euer höfliches Kopfnicken und Indie-Arme-verschränkt-hinten-stehen für eine Sekunde. Das hier ist Abriss mit Ansage. curt verlost Freikarten für das ausverkaufte Konzert in der Hansa39.

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Seit 2022 schießen Ava Schrobilgen, Chloe Andrews, Ellie Livingston und Kate Halter aus Austin, Texas wie ein Komet durch die Szene. Vier Freundinnen, null Bremse, hundert Prozent Haltung. Was Die Spitz machen, ist kein Sound, es ist ein Zustand. Ein emotionaler Kurzschluss zwischen Wut, Humor, Freundschaft und diesem unstillbaren Drang, alles rauszubrüllen, was sich angestaut hat. Und ganz ehrlich: So gleich zum Jahresbeginn können wir das alle ganz gut vertragen angesichts der aktuellen Nachrichtenlage.

Ihr Debüt Something To Consume (2025) ist ein Faustschlag mit Groove und die konsequente Weiterführung der beiden EPS Teeth (2024) und The Revenge of Evangeline (2022). Hier reibt sich Grunge an Punk, Hardcore küsst Alternative und all das klingt so zwingend, dass man gar nicht erst versucht, es einzuordnen. Hier wird gefühlt. Und das auf höchster Lautstärke. Live wird daraus dann endgültig eine Naturgewalt. Die Stimmen kratzen, schreien, trösten und explodieren im selben Atemzug. Die Drums drücken wie der eigene Herzschlag nach zehn Energy Drinks. Die Gitarren sägen, schieben und reißen Löcher in die Luft. Und all das während die Instrumente gerne mal die Hände wechseln und die Rollen innerhalb der Band verschwimmen.

Das ist kein Retro, das ist Jetzt. Und zwar mit Zähnen. Und ja, Vergleiche mit L7, Hole oder Babes In Toyland liegen auf der Hand, aber Die Spitz nehmen diese Referenzen nicht als Podest. Sie benutzen sie als Sprungbrett. Dabei handeln auch ihre Songs vom Wütendsein mit Grund, von Zusammenhalt, vom Chaos im Kopf, das man nur überlebt, wenn man es laut macht. Tracks wie Throw Yourself To The Sword oder Riding With My Girls sind keine Parolen, sondern Ventile. Und die werden hier nicht geöffnet, sondern gesprengt.

Dass sie bereits mit Kolleg/innen wie Amyl and the Sniffers oder OFF! unterwegs waren, überrascht da niemanden. Die Spitz gehören als Band auf große Bühnen und klar ist jedenfalls: Der Bereich direkt vor der Bühne der Hansa39 wird am 10. Februar kein sicherer Ort sein, aber ganz sicher der einzig richtige.

Die Gewinner*innen unserer Kartenverlosung wurden informiert.


curt präsentiert: Die Spitz > Homepage // 10. Februar 2026 // Feierwerk (Hansa39) // Beginn 20 Uhr // VVK 24 EUR zzgl. Gebühren