Es gibt Comedians, die sich hocharbeiten. Und es gibt Kawus Kalantar, der 2019 einfach so gut war, dass Felix Lobrecht ihn nach einem einzigen Video als Opener buchte. Seitdem hat sich einiges getan. Der gebürtige Bremer mit iranischen Wurzeln, aufgewachsen im Stadtteil Vahr, studierte erst Politikwissenschaften in Rostock, landete beim Poetry Slam – und irgendwann in Berlin, wo er mit fast täglichen Auftritten die Comedyszene mitprägte.
Kalantar denkt Standup als Kunstform, ohne dabei das Wesentliche aus dem Blick zu verlieren: Witz zuerst. Seine Sets sind direkt, unberechenbar, manchmal unangenehm ehrlich. Kein Ausweichen, kein Weichspülen. Wer ihn auf der Bühne erlebt, merkt schnell: Hier wurde Timing nicht gelernt, hier wurde es erarbeitet – Abend für Abend, Club für Club.“
Von 2019 bis 2024 betrieb er mit Daniel Wolfson den Podcast Chips und Kaviar und eine gleichnamige Show im Kreuzberger Oblomov, bei der Newcomer ihr Material testen konnten. Als Teil des Quartetts StandUp 44, gemeinsam mit Lobrecht, Wolfson und Kinan Al, füllte er größere Säle. Im Oktober 2021 folgte die offizielle Anerkennung: der Deutsche Comedypreis als bester Newcomer.
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Sein erstes Special Mord in Berlin landete 2023 auf YouTube und zeigte, was passiert, wenn jemand anderthalb Jahre Material verdichtet. Mit Witzlebenstraße geht er jetzt den nächsten Schritt. Der Titel klingt nach Hiphop-Album, ist aber eine Tour – geschliffen in den kleinen Clubs der Hauptstadt, jetzt unterwegs durch größere Räume. Eine Show, die sich Zeit nimmt, aber keine verschwendet.“
Kawus Kalantar > Homepage // 21. März 2026 // Münchner Lustspielhaus // Einlass: 18:00, Beginn: 20:00 // VVK: ab 29 Euro inkl. Gebühr




