Calm, aggressive, mediative and unnerving post rock from Bergen, Norway … So knapp wie treffend stellt sich das Progressive-Rock- und Metal-Quartett aus Skandinavien auf seiner Homepage seinen Anhängern vor. 13 Jahre und, zählt man Minus mit, 4 Studioalben lang existiert diese Band, über die es in den gängigen Kanälen nur wenige Informationen zu finden gibt. Let the music do the talking. Die Sprache, mit der die Norweger ihre Instrumente sprechen lassen, ist klar und frei von unnötigem Ballast. Der Einsatz von Effektgeräten wird auf das Notwendigste reduziert und wo es keine Soundlöcher gibt, muss man diese auch nicht mit pseudo-orchestralen Quatsch aus der Konserve zukleistern. Genauso handhaben es andere Bands wie Motorpsycho, Neurosis, Enslaved, Hawkwind oder Mastodon, die durchaus als Referenz herhalten können.
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Außerhalb Norwegens dürfte die Band bislang nur gut informierten Szenekennern aufgefallen sein. Was schade ist, denn so düster, zäh und unwirtlich die Songs von Minus aus den Boxen drücken, so packend und raumgreifend ist der Eindruck, den sie dabei hinterlassen. Schaurig und gleichzeitig schön. Ein tiefer Luftzug in eisiger Kälte, sodass die Lungen brennen und die Augen tränen. Eine Ansammlung von Widersprüchen, ein echtes Krakow-Album eben.
Krakow – Minus // Karisma Records / Soulfood // VÖ: 31.08.2018 // > Facebook




