Das mittlerweile vierte Buch, in dem Nachtsheim sein Herz für die Schappekicker vom Riederwald dem interessierten Publikum ausbreitet. Vermutlich bringt kaum ein Bundesligaverein seine Anhänger so oft an den Rand des Nervenzusammenbruchs wie Eintracht Frankfurt.
Mit präziser Analyse, fundiertem Fachwissen und im schnörkellosen Stil eines 3. Liga Spiels der besseren Art beleuchtet Ropers die Dynamiken und Herausforderungen des modernen Transfermarkts.
„Passages“ erzählt von einem Mann, der seinen Mann mit einer Frau betrügt und damit allen nur Leid bringt. Ohne großes Spektakel, aber mit umso mehr Schmerz wird hier gezeigt, wie sich ein paar Leute an die Liebe klammern, während alles unter ihnen zunehmend zerbricht.
„The Five Devils“ erzählt die Geschichte eines Mädchens, das eine besondere Duft-Fähigkeit hat, erzählt aber auch von kaputten Beziehungen in einem Bergdorf. Der Film wechselt zwischen verschiedenen Genres, ist dabei faszinierend und rätselhaft – und manchmal unglaublich tragisch.
Der neue Ruhrpott-Epos von Gerrit Starzszewski ist der beste schlechteste Film aller Zeiten.
Mit Jan Müller darf die Hamburger Schule den nächsten, zwar nicht mehr ganz jungen, dafür nicht weniger hoffnungsfrohen Nachwuchsliteraten in ihren Reihen begrüßen. Gemeinsam mit seinem Kumpel Rasmus Englers erzählt das Autorenduo die alte Geschichte vom jungen Mann, der aus den Niederungen der Provinz kommt und sein Glück im Trubel der großen Stadt sucht.
Mit dieser Ausgabe ist Uschi Herzer und Joachim Hiller wieder ein angeberfreies, ingwerarmes, crunchloses, völlig nutzer*innenfreundliches Buch gelungen, welches mit gradlinigen Kochanleitungen überzeugt.
Lese- und Akustiktour: am 3. September live im Backstage
„Das Leben ist wie Feuer, es brennt und es wärmt“. In bester Fanzinemanier schreibt Thees Uhlmann hier über den Kreis seiner Lieben, die sein persönliches Feuer am Lodern halten.
Das Münchener Independent-Label Trikont ist seit 1967 bzw. 1972 ein Fixstern in Sachen alternativer (Musik-)Kultur. curt sprach mit den kreativen Köpfen, Eva Mair-Holmes und Achim Bergmann, über spannende Jahre, gute und schlechte Musik, Wandel und Wachstum. Erzählt mal vom Anfang eurer Zusammenarbeit … Eva (E): Wir kannten uns vom Sehen aus der Zeit, in der ich in München für „Das Blatt“ gearbeitet hab. Nach einer gemeinsamen Silvesterfeier hat Achim über den Freund fragen lassen, ob ich nicht bei Trikont einsteigen wolle. Ich war bei einem Privatradio tätig und a bisserl jünger – das war also nicht so ganz meine Szene.