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Gehört: Carsten EROBIQUE Meyer – Tatortreiniger Soundtracks

Gute Serie + gute Filmmusik = Der Tatortreiniger. Die kleine Produktion des NDR rund um den Tatortreiniger Heiko „Schotty“ Schotte (gespielt von Bjarne Mädel), der in Hamburg und Umgebung als Gebäudereiniger (mit Spezialisierung zum Tatortreiniger) Spuren des Ablebens von Menschen an Tatorten beseitigt, hat sich vom anfänglichen Experiment im Nachtprogramm zu einer hochdekorierten Serie mit breiter Fanbasis entwickelt. Die siebte Staffel mit vier Folgen wurde im April und Mai 2018 abgedreht und da kann ein wenig Zweitverwertung nie schaden. Der NDR fast die Filmmusik, die von Carsten EROBIQUE Meyer mit viel Liebe zum Detail komponiert wurde, aus den ersten sechs

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10 Jahre Sound of Munich Now

O München, kann es eine langweiligere Stadt geben? Während die einen nach Subkultur schreien, sich aber unter der Woche nicht aus dem Haus trauen und die anderen das Weggehen an sich verlernt haben, rumort es dennoch gewaltig in der Szene. Im Spannungsfeld aus „Pop-Plan“ der Stadt München und dem Aufbegehren von Meinungsführern wie Stereokultur und denen, die es gerne wären, scheint es um die Landeshauptstadt in Sachen Kultur und vor allem Musik geradezu dystopisch bestellt. Doch was sich musikalisch auf der großen Farbpalette Münchens tut, zeigt seit nunmehr 10 Jahren recht eindrucksvoll das Sound Of Munich Now. 10 Jahre, die

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Porträt: Behind the Green Door

Behind the Green Door. A Psychedelic Shelter Midnight, one more night without sleeping watching till the morning comes creeping green door, what’s that secret you’re keeping? Jim Lowe, The Green Door Es gibt sie, diese Nächte, in denen alles zusammenkommt. Die Sehnsucht nach etwas Neuem, der Hunger nach einem kleinen Abenteuer und das Kribbeln, weil es so noch nie da war und sogar ein wenig gefährlich anmutet. Ein solches Szenario lässt sich seit einigen Monaten im Kreativquartier am Leonrodplatz beobachten, wenn sich Hunderte Menschen vor den kleinen Studios und Ateliers tummeln, ins Import Export stürmen und dieses bis ins Morgengrauen

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50 Trikont
50 Jahre Musik, Krawall und andere schöne Künste …

Das Münchener Independent-Label Trikont ist seit 1967 bzw. 1972 ein Fixstern in Sachen alternativer (Musik-)Kultur. curt sprach mit den kreativen Köpfen, Eva Mair-Holmes und Achim Bergmann, über spannende Jahre, gute und schlechte Musik, Wandel und Wachstum. Erzählt mal vom Anfang eurer Zusammenarbeit … Eva (E): Wir kannten uns vom Sehen aus der Zeit, in der ich in München für „Das Blatt“ gearbeitet hab. Nach einer gemeinsamen Silvesterfeier hat Achim über den Freund fragen lassen, ob ich nicht bei Trikont einsteigen wolle. Ich war bei einem Privatradio tätig und a bisserl jünger – das war also nicht so ganz meine Szene.

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Zombie Sessions – eine fein abgestimmte Absage an die musikalische Oberflächlichkeit

„At first the art of music sought purity, limpidity and sweetness of sound. Then different sounds were amalgamated, care being taken, however, to caress the ear with gentle harmonies. Today music, as it becomes continually more complicated, strives to amalgamate the most dissonant, strange and harsh sounds. In this way we come ever closer to noise-sound.“ Luigi Russolo „The Art of Noises” (1913) Es ist schwierig zu sagen, ob der italienische Maler und Komponist Russolo am Anfang des letzten Jahrhunderts von dem sprach, was sich uns heute, den Konzertgängern der Neuzeit, vor und auf den Bühnen der Welt, Nacht für

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